Interview mit Andy von Mappenguide.de

Wir hatten vor einiger Zeit einen Aufruf im Forum zu einer kostenlosen Mappenberatung durch einen Studenten der Hochschule Darmstadt. Da dies schon einige Zeit her ist haben wir uns gefragt was daraus geworden ist. Interessanterweise hat Andy seinen Ansatz weiterentwickelt und nach einigen erfolgreichen Beratungen seine Erfahrungen in einem Buch niedergeschrieben. Grund für uns ihn noch mal zum Interview zu bitten und euch die Möglichkeit zu geben ihn mit Fragen zu löchern.

PC: Hi Andy, kannst du dich unseren Lesern noch mal kurz vorstellen?

A: Mein Name ist Andreas Müller, ich bin 26 Jahre alt und studiere im 5. Semester an der Hochschule Darmstadt Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie. 

PC: Wie kamst du auf die Idee ein Buch zu schreiben?

A: Als mir in meiner langwierigen Bewerbungsphase nach und nach bewusst wurde worauf es eigentlich ankommt, wollte ich meine Erkenntnisse, meine Fehler und meine Erfahrungen nicht nur für mich behalten. Ich habe bei mir selbst und bei vielen meiner Mitbewerber erlebt wie sehr man sich für die Zulassung verbogen hat, weil man nicht wusste was man besser machen konnte und was dazu führt seine Chancen bei der Bewerbung zu erhöhen. Wenn man sich Arbeiten von Mappen angeschaut hat, die zugelassen wurden, konnte man nur schwer bis gar nicht nachvollziehen wieso diese genommen wurden. Was brauchte man, was musste man lernen und welche Art von Wissen war von Vorteil? Niemand konnte es einem so wirklich sagen. Viele haben sich dann verrannt, sich selbst für die Zulassung verbogen und nicht gewusst wo Licht am Ende des Tunnels wartet. Ich dachte mir, dass ich den Bewerbern helfen könnte, indem ich mein Wissen und meine Erfahrungen auf diesem Gebiet weitergebe sowie Wege aufzeige, die zu einer individuelleren und überzeugenderen Mappe führen.

PC: Worum geht es in deinem Buch?

A: Im ersten Teil vom MappenGuide geht es darum sich über die typischen Fehler aller Art von Anfang an bewusst zu werden: Denkfehler, Formfehler, Flüchtigkeitsfehler, etc. Dabei werden viele Beispiele aufgezeigt und detailliert erläutert. Im zweiten Teil geht es darum sich darüber klar zu werden worauf es bei Gestaltung eigentlich ankommt. Geht es nur um den neuesten Markenschuh, der im rechten Licht sitzt oder kann es bei Design auch inhaltlich um weitaus mehr gehen? Wie erreiche ich den Betrachter auf überzeugende Art und Weise und wie wird die Leidenschaft und der Spaß, den man bei der Arbeit selbst empfindet auch für andere sichtbar? Wie finde ich meine ganz persönlichen Themen und mache mich und meine Mappe damit einzigartig? Was gibt es für Kommunikationstechniken, die ich auch bei der Arbeit an meiner Mappe anwenden kann? Was hat es mit Kreativität auf sich und wie setze ich sie gezielt und sinnvoll ein? Um nur einige Themen zu nennen...

PC: Was war dein schönstes und was dein schlimmstes Erlebnis im Bewerbungsmarathon?

A: Mein schlimmstes Erlebnis im Bewerbungsmarathon war zu denken, dass man aufgeben sollte, weil man halt nicht das nötige Talent in die Wiege gelegt bekommen hat, obwohl man es wirklich will und intuitiv weiß, dass es das Richtige für einen ist.
Mein schönstes Erlebnis war der Moment, als mir die Zulassung im Grunde egal wurde, weil ich unglaublich viel Spaß hatte bei der Arbeit an meiner Mappe. Umso gleichgültiger ich der Zulassung gegenüberstand, umso mehr konzentrierte ich mich darauf mich und meine Persönlichkeit mit den Arbeiten in meiner Mappe in Einklang zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich spüren wie die Zulassung mir mehr und mehr entgegenkam.

PC: Vielen Dank für das Interview!

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