Comics in der Bewerbungsmappe ?

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Nike.1509
Beiträge: 1
Comics in der Bewerbungsmappe ?

Hallöchen einmal,

ich überlege vielleicht mal mich für den Studiengang an der HAW Hamburg zu bewerben.

Ich weiß das Manga ein Grundsätzliches no go ist. Gilt das dann auch für Comics?

Denn ich mag es schon ziemlich gern auch in die Comicrichtung zu zeichnen/malen.laugh

Wäre ja doof wenn ich mich total abrackeren würde und dann erst erfahre das comic auch nicht so beliebt ist. indecision

 

 

blueberry_pie
Beiträge: 2

Hey, ich bewerbe mich zwar nicht für die HAW Hamburg, aber ich wurde mit einem Comic in der Mappe angenommen.

Wenn du das gut drauf hast und z.B. eine eigene Story für den Comic entwickelt hast, dann lege Storyboards, Characterdesigns und ausgearbeitetete Seiten mit rein (dann erkennt man auch, wie du arbeitest). Ich hab damals in der Mappenschau Pforzheim nachgefragt. Mangas lieber nicht aber Comics sind je nach Hochschule sogar sehr gerne gesehen (vorrausgesetzt, du befasst dich nicht oberflächlich damit). 

Werde demnächst hier auch mal meine Mappe hochladen. 

Viel Erfolg beim Bewerben!

parkgalerie
Beiträge: 1075

Hallo,

es spricht grundsätzlich nichts gegen Comiks in der Mappe.

das NO-GO lautet Klischees.Deshalb sind auch Mangas in der Regel nicht gern gesehen.

sie haben einen soo festgelegten Zeichenstil, dass es schwerfällt, sie als eigene Erfindung des Zeichners zu würdigen.

Achte auch beim Comic darauf, orginell zu sein.

Klaus

Kostenlose Mappenberatung am 6.9.19 in der parkgalerie berlin
http://www.parkgalerie-berlin.de/Atelierprogramm.htm#Mappenberatung

lowlife
Beiträge: 38

parkgalerie wrote:

Hallo,

es spricht grundsätzlich nichts gegen Comiks in der Mappe.

das NO-GO lautet Klischees.Deshalb sind auch Mangas in der Regel nicht gern gesehen.

sie haben einen soo festgelegten Zeichenstil, dass es schwerfällt, sie als eigene Erfindung des Zeichners zu würdigen.

Achte auch beim Comic darauf, orginell zu sein.

Klaus

 

Dem muss ich widersprechen. Wenn man sich näher mit Manga beschäftigt, merkt man recht schnell, dass der Zeichenstil sehr vielfältig ist. Schaut man sich zum Beispiel Yuichi Yokoyama, Julien Ceccaldi oder David Rappeneau an, dann merkt man, dass sie dem traditionellen Manga entweder verbunden sind oder sich damit beschäftigen und keineswegs klischeebehaftet sind – bzw. bewusst damit umgehen. Natürlich ist in einer Mappe nicht gern gesehen, wenn man eine romantische Liebesgeschichte mit Vampiren beifügt, doch prinzipiell finde ich, dass weder etwas gegen Comics noch gegen Mangas spricht, wenn sich ein roter Faden durch die Mappe zieht und man in Kombination mit anderen Arbeiten auch eine kritische Auseinandersetzung merkt.

 

An der HGB Leipzig werden meines Wissens nach Comics im Bereich Buchkunst z.B. gerne gesehen. 

sixoldshoes
Beiträge: 349

Mal abgesehen davon dass dasThema Manga vs. Comic hier nicht das Thema war, ist es so wie Klau gesagt hat. Handwerklich ist der Mangastil auf visuelle Merkmale festgelegt. Comic dagegen hat dahingehend hat keine Regel und ist daher vielfältiger nd eine eigene Handschrift lässt sich damit viel besser illustrieren, beim Manga muss man in die Details gehen, generell kann  manaber objektiv sagen alle Mangastile erfüllen einen ähnlichen duktus und daher ist es schwer es als eigenen Stil zu betrachten da man schnell den Schein des nachmachens erweckt. Manga ist gerade deshalb auch nicht empfohlen weil du schnell an deine Grenzen kommst so bald du experimenteller wirst. Was ist der Tod jeder Kreativität? Grenzen, daher ist das reine Manga zum experimentieren, sich visuell zu pushen vermeintlich nicht die richtige Wahl.

Inhaltlich gibt es beim Manga eine unglaublichegroße Auswahl, ein Bild dem man als Professor evtl. auch nicht hat weil es zumindest hier im Europa weniger Anhänger gibt die sich mit der japanischen Comickultur beschäftigen. Ungeachtet dessen das man eine eigene Meinung darüber haben kann, letzentlich muss es den Profs gefallen, daher ist es doch eher ratsam das zu tun was sich bewährt. Womit du dich später beschäfftigst bleibt dir ja überlassen. Klischee behaftet bedeutet in dem Sinne vielleicht auch nicht rechts und links zu schauen was es sonst noch gibt. In Bereich Kunst und Malerei haben wir eine große Historie, damit zeigt man Weitsicht und Interesse. Was mir beim vorstellen eines reinen Mangastils vielleicht fehlen würde als Prüfer.

parkgalerie
Beiträge: 1075

lowlife wrote:

 Wenn man sich näher mit Manga beschäftigt, merkt man recht schnell, dass der Zeichenstil sehr vielfältig ist. Schaut man sich zum Beispiel Yuichi Yokoyama, Julien Ceccaldi oder David Rappeneau an, ...

Hallo,

ich warnte vor Klischees in der Mappe, über einen "sehr vielfältigen Zeichenstil" freut sich jeder Prüfer.

Ich denke ebenfalls, dass die drei von Dir genannten Zeichner nicht wegen  Klischeehaftigkeit abgelehnt würden.

Dagegen darf ich Dir versichern, dass Große Kulleraugen- und Stupsnasen-Mappen sofort "weg vom Fenster" sind.

Über die Originalität der eigenen Arbeiten muss sich in diesem Rahmen jeder Bewerber halt selbst klar werden.

Gruß, Klaus

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nicoleba67
Beiträge: 8

Hey ich bewerbe mich auch bei der Haw und ich pack auch einen comic rein und hab auch gehört das soll ganz gut ankommen.

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