Christina S.

14 Arbeiten
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Infos zur Mappe: 
Ich habe 14 A2 Kartons in die Mappe gelegt, auf die ich meine Bilder und Fotos geklebt habe. Außerdem standen auf jedem Karton unten rechts der Titel des Blattes und die Technik. Das Thema meiner Mappe war: Wann wird ein Bild zum Bild? - also ein kunsthistorisches Thema. Dabei bin ich der Frage nachgegangen, auf welche Weise Bilder entstehen: klassisch durch Farbe oder im Kopf, vermittelt durch Kunstwerke, digitale Technik, bestimmte Formen, persönliche Erlebnisse usw. Meine Überlegungen zu den einzelnen Blättern waren mindestens so spaßig wie die Arbeit daran - das würde hier aber zu weit führen.

Ich habe mit Acryl, Tusche, Bleistift, Fineliner, Kreide und Gouache gearbeitet, außerdem gedruckt mit Linolfarbe und Gouache, Druckstock war entweder Factis oder Softcut, beides Hochdruckverfahren, ähnlich dem Linolschnitt, nur ist das Material sehr viel weicher. Ich habe einen Fotokurs im Städel gemacht und einen Porträtkurs bei Brigitte Guhle, beides Workshops an einem Tag. Beides hat zu Arbeiten in der Mappe geführt.
Von den 14 Kartons waren drei dabei, die ich "Challenge" genannt habe - hier habe ich mir selbst Aufgaben gestellt - einmal Malen ohne Pinsel, einmal Blätter ohne Motiv zu erarbeiten und Porträt zeichnen.

Mit reingelegt in die Mappe habe ich ein A5 Heft, das ich "Thinking about Form, Structure, Color" genannt habe. Darin ist genau das, was der Titel sagt - ästhetische Spielereien, Überlegungen zur Farbgebung, Kurze Notizen...hier habe ich mich treiben lassen; es ist kein eigentliches Skizzenbuch, weil ich gerne vom Motiv wegkommen wollte und mich eben gefragt habe, wann ein Bild zum Bild wird...da war die Frage nach dem Motiv unwichtig.

Die Aufgabe am Tag der Prüfung war: "zwei Arbeiten anfertigen, in denen Sie eine Lösung dafür finden, ein Bild von sich selbst zu zeigen. Hier ist weniger das klassische Selbstporträt im herkömmlichen Sinne gemeint, sondern eine sehr viel freiere Auseinandersetzung mit den Darstellungsmöglichkeiten des Selbstbildes. Bitte erstellen Sie mindestens eine Arbeit, die figurative oder naturalistische Elemente zeigt und mindestens eine Arbeit die eine eher ungegenständliche Umsetzung des Themas darstellt." So der Wortlaut, technisch war alles erlaubt, auch Fotos. Man hatte dafür 2 Std. Auf die Einhaltung der Zeit wurde geachtet.
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