Reihenfolge meiner Mappenarbeiten / Feedback

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Schneeks
Beiträge: 6
Reihenfolge meiner Mappenarbeiten / Feedback

Hallo.

Ich möchte mich mit dieser Mappe zu diesem Wintersemester auf das Fach Innenarchitektur an der Hochschule Mainz bewerben. Gestern hatte ich eine kurze Mappenberatung und habe überwiegend positives Feedback bekommen. Dass ein Großteil meiner Arbeiten sich nicht auf Innenarchitektur bezieht, sei in Mainz kein Problem (wollte ursprünglich Kommunikationsdesign machen). Die Frage um die Reihenfolge meiner Arbeiten bleibt.

Ich habe gehört, man solle an den Anfang und ans Ende die stärksten Arbeiten packen. Macht Sinn!

Was sind eurer Meinung nach stärkere und schwächere Arbeiten?

Ich kann es schwer beurteilen (das habe ich gestern in der Beratung bemerkt), die Profs schauen da glaube ich auf ganz andere Aspekte.

Hier sind meine Arbeiten: https://www.dropbox.com/sh/gtc99qrgbhb0wbx/AABErDxG7zoV6o5eVehb8paea?dl=0

Alle mit R markierten Arbeiten, sind die, die ich laut Mappenberatung rausnehmen sollte. Hätte dazu gerne auch noch eine Meinung von euch, zumal ich das mit den verschiedenen Texturen eigentlich doch sehr ansprechend und passend finde, und am überlegen bin, es trotzdem reinzunehmen (Ist leider eines der Sachen, die in Echt deutlich besser ankommen als im pdf). Bei der Typo sehe ich ein, dass es einfach das falsche Fach ist, auch wenns ewig gedauert hat.

Alle mit U markierten Arbeiten sind noch nicht ganz fertig.

Ich habe sie mal so nummeriert, wie ich sie bisher sortieren würde. Werde übrigens alles nochmal neu fotografieren/scannen und anordnen, das bleibt also nicht so und ein Bild entspricht auch nicht einer Seite!

Die Fotoserie zum Atomium ist heute erst entstanden, daher wäre euer Feedback dazu interessant.

Liebe Grüße.

IngaCat
Beiträge: 34

Hallo Schneeks, 
ich versuche mich mal am Feedback :)

Als deine stärkste Arbeit sehe ich definitiv die Kalimba! Das ist super cool und könntest du bei weitem noch viel mehr hervorheben in deiner Mappe und auch unbedingt Skizzen anfügen, die nachvollziehen lassen, was deine Gedanken waren, während des Projekts. Finde auch gut, dass sie am Anfang gleich kommt und fände es cool wenn dann zum Schluss ein ähnlich cooles projekt stünde.

Bezügl den mit R markierten Bildern: Da stimme ich der Mappenberatung zu. Die Typo-Arbeit mag zwar viel Zeit in Anspruch genommen haben, aber es ist unklar, was mir die Typo erzählen soll und ich sehe da auch keine wirkliche Innovation zu Schriftarten, die es schon gibt. Wenn es dir möglich ist, da irgendwie eine Geschichte zu erzählen, könnte die Arbeit wieder interessant werden. Oder vielleicht funktioniert die Schriftwart in irgendeinem kontext sehr gut, in dem keine andere Schriftwart funktionieren könnte? Falls dem so ist, dann mach unbedingt auch eine Arbeit, in der das sichtbar wird! Die profs haben nicht viel zeit, wenn sie etwas nicht sofort verstehen, werden sie weiterscrollen. 


Aber ich sehe gerade, dass es dir eher um die Arbeit mit den Texturen ging. An sich hast du da ein spannendes Projekt aufgezogen, aber auch hier ist es etwas unklar, was du damit genau ausdrücken möchtest. Warum sind das Bausteine? Bausteine der Texturen? Was bauen die? Ich könnte mir gut vorstellen, dass du die Texturen eine Geschichte erzählen lassen könntest. Zb: Wie verändern sich die Texturen während der Jahreszeiten? (von matschig und nass zu grün, zu trocken, zu braun ..) und das vielleicht zusammengefasst als ein kleines Buch? Wenn dann deine Typografie dazu passt, dann könntest du sie im Buch verwenden, so hätte das alles wieder einen roten Faden, nur so als Idee. Es gibt viele online tools mit denen man seine eigene Schriftart umwandeln kann in eine, die man am pc ganz normal benutzen kann. 

 

Bei deiner unfertigen Texturenarbeit frage ich mich auch, was sie mir genau sagen will. Dich scheinen Texturen sehr zu beeindrucken. Dass es Texturen gibt, musst du den Profs nicht zeigen, interessanter wäre es zu sehen, wie du die Texturen wahrnimmst. Du könntest die ein wenig in deinen Kopf reinschauen lassen, indem du vielleicht malst, was du fühlst, wenn du die jeweiligen Texturen berührst? Das kann durchaus abstrakt sein. Vielleicht fühöst du plötzlich einen kloß im hals oder ganz warm im bauch oder bekommst gänsehaut? 

 

Das Leporello verstehe ich nicht ganz, sind das bilder, die du bei google gefunden hast oder hast du sie selbst gemacht? Optisch sieht das natürlich ganz nett aus. 

Die Arbeiten zu den Farben: da würde ich mir etwas mehr wünschen, vielleicht noch weitere bilder dieser art oder mit anderen farben?

Die Zeichnung des Hundes und die des alten Mannes finde ich super schön und erzählt eine Geschichte und man bleibt definitiv kurz hängen. Vielleicht könntest du noch etwas mehr aus seinem Alltag erzählen? Vielleicht im Stil eines Graphic Novels? Oder generell würde mich einfach mehr von ihm interessieren und fände das sehr spannend zu sehen. 

Liebe Grüße!

 

 

Schneeks
Beiträge: 6

Hey :) Erst mal danke für das Feedback.

Die Kalimba selbst ist nicht von mir, das hast du hoffentlich verstanden, sondern nur der Ständer dazu. Dass es da zu Verwechslungen kommen kann, ist mir gar nicht in den Sinn gekommen. Wüsste jetzt aber auch nicht, wie ich das verdeutlichen sollte, außer indem ich irgendwie "Kalimbaständer" als Titel hinzufüge.

Wie man vielleicht merkt, fällt es mir ein bisschen schwer, mit Werken "eine Geschichte zu erzählen", bzw. ich kann nicht richtig verstehen, was das überhaupt bedeuten soll. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich damit sagen will, will ich etwas sagen? Ich wollte einfach nur verschiedenste Sachen ausprobieren. Und ich finde es extrem schwer, mir dahinter irgendwie einen Sinn zu erdenken, der eigentlich gar nicht Anlass war.

Die Bausteine bei den Texturen haben gewissermaßen schon einen Bezug zu mir. Und zwar sind es die Pflastersteine, die ich entlanggelaufen bin und da drumherum habe ich auch die ganzen Texturen gefunden und fotografiert. Das ist alles aus meiner nahen Nachbarschaft. Aber wie soll man das zeigen?

Das mit dem Buch und mit den Jahreszeiten ist schon eine coole Idee! Allerdings habe ich bis zur Abgabe nur noch 2 Wochen und ich habe auch eine Teilzeitstelle, ich habe also nicht so viel Zeit, Sachen nochmal komplett umzubauen und neu zu machen.

Die Fotografien für das Leporello stammen im Grunde von pexels und unsplash, ich habe sie mit Photoshop bearbeitet. Würde es aber schon so einschätzen, dass es einen ausreichenden eigenen Anteil gibt. Doch wie und wo vermerke ich das? Ich kann schon verstehen, dass das schwer einzuschätzen ist, was ich daran eigentlich gemacht habe.

Der alte Mann ist mein Großvater und der Hund mein Hund :) Mehr ist da durchaus möglich, finde deine Idee gut - andererseits bin ich in der pdf Datei auf 15 Arbeiten und 20 Seiten begrenzt und das fülle ich auch so schon aus.

IngaCat
Beiträge: 34

Hallo :)

Ahhh, nur der Ständer! Ok, got it. Ich denke das ist dennoch eine super Arbeit ist und vielleicht könntest du das verduetlichen, dass es nur der Ständer ist, indem du Bilder dazufügst, wie du ihn gemacht hast? Also du hast ja sicher etwas zurechtgesägt und lackiert, hast du davon fotos gemacht? Dann noch ein paar skizzen anfügen und am schluss sieht man wie die kalimba im ständer ist. wie es jetzt gerade ist, nimmt die kalimba selbst fast so viel raum ein wie der ständer und das kann man tatsächlich schnell missverstehen. 

 

Der Hintergrund zu den Pflastersteinen ist super interessant, und das wäre cool, wenn man den Hintegrund versteht, wenn man deine Arbeit sieht. Hmm.. was mir jetzt so sponatn einfällt ist eine Texturlandkarte. Also du meintest, die Texturen sind aus deiner Nachbarschaft, vielleicht könntest du deine Nachbarschaft wie eine Landkarte (wie bei google maps) gestalten und dann die Texturen einzeichnen, wie bei einer topografischen Karte mit Legende? Also wo findet man welche Texturen in deine rNachbarschaft? Das könntest du dann unter dem namen Texturtourist oder sowas machen und dazu sogar noch ein Logo designen :D jetzt mal so als kleiner schubser. ich denke wenn du dir eine mindmap machst, kommst du auf viel mehr ideen und einfälle, als du denkst :) du könntest auch die texturen miteinander vergleichen und das dann in grafiken visualisieren. dazu kannst du dir das katapultmagazin anschauen (zb auf instagram), die machen spannende infografiken. 

 

puh ja, zum leprello müsste sich jemand melden, der etwas mehr ahnung hat mit bewerbungsmappen, als ich als bewerberin. das fällt mir schwer das einzuschätzen, wie das so ist. 

 

Etwas erzählen interpretiere ich so, dass der betrachtenden person klarwerden soll, was du dir bei deinem projekt gedacht hast. wenn du dir nichts gedacht hast und die betrachtende person dann über nichts nachdenkt, wenn sie das bild sieht, dann kann es auch gar nicht wirklich im gedächtnis bleiben. wenn es irgendetwas gibt, worüber die person nachdenken kann, dann ist das schonmal cool. Hm.. ist das irgendwie verständlich erklärt? :D also wenn du über deinen letzten besuch im museum nachdenkst zb, welche werke sind dir im gedächtnis geblieben und warum erinnerst du dich stärker an manche werke als an andere? das kann ja bei jedem anders sein. wenn du das für dich selbst herausfindest, dann kannst du das auch in deine eigenen projekte miteinbringen. Hilft dir das irgendwie? 

Viel Erfolg :)

Schneeks
Beiträge: 6

Ja das hilft mir tatsächlich, danke! Darüber hatte ich beim Erstellen nicht wirklich nachgedacht. Hat irgendwie ein bisschen gebraucht, um bei mir oben anzukommen, aber ich weiß jetzt, was du meinst mit "Geschichte erzählen".

Ich habe den Ordner um ein PDF erweitert und würde mich freuen, wenn du nochmal reinschauen würdest!

Habe mir ein Herz gefasst und noch etwas mit Möbeln gemacht, was hoffentlich ähnlich stark ist wie die Kalimba.

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