Test Juni 2014

Aufgabenstellung / Ablauf der Prüfung: 
Erster Prüfungstag

Aufgabe 1 (von 9 bis 12 Uhr)
Illustrieren Sie die drei wichtigsten Dinge/Menschen/Ereignisse in Ihrem Leben.

Aufgabe 2 (von 12 bis 16 Uhr)
Warum Kommunikationsdesign? Warum an der Kunstakademie Stuttgart? Und warum Sie?
Liefern Sie uns drei Gründe, jeweils in Wort und Bild.


Zweiter Prüfungstag

Aufgaben (von 9 bis 15 Uhr)

1.
Invent a band (Pop/Rock/Jazz/Classical/Electronic/Hip-hop, etc) and give them a name.

2. In no more than 150 words describe their music and explain why you have chosen this name.

3. Design at least two of the following applications:
- 12" LP sleeve (30 x 30 cm)
- Label for vinyl (10 cm diameter)
- CD Cover (12 x 12 cm)
- iTunes icon (5 x 5 cm)
- Concert poster (Din A3)
- T-Shirt


Für die Prüfungen an sich wurden uns Arbeitsblätter gestellt.

Die Materialien, mit denen wir die Prüfungen bearbeiten sollten, waren

uns dann jedoch freigestellt. Man durfte sogar während der Prüfung durch

das Gebäude wandern (wenn man denn die Zeit dafür hatte :'D), leise mit anderen sprechen oder mit Kopfhörern Musik hören und gegen

12 wurde von den höheren Semestern ein leckeres Mittagsessen

organisiert.

Die Aufgaben des zweiten Prüfungstages wurden uns nur in Englisch formuliert - ein klein wenig Wissen in diesem Bereich war also durchaus von Vorteil, aber allzu hoch waren die Anforderungen dann auch doch wieder nicht ;).

Ich hatte generell auch mehr das Gefühl, dass die Professoren mehr Wert auf Ideen und Individualität als auf z.b. zeichnerisches Können oder perfekte Ergebnisse setzten, die in der kurzen Zeit sowieso - zumindest meiner Meinung nach - einfach nicht machbar waren (die Stresssituation wurde sozusagen bewusst ausgelöst).

Insgesamt herrschte aber eine sehr entspannte und freundliche

Atmosphäre :) Die Professoren und Studenten waren alle sehr

aufgeschlossen und haben versucht uns den Druck von den Schultern zu

nehmen (während der Arbeit sind sogar ein paar Studenten durch die Reihen gegangen und haben kleine Süßigkeiten verteilt - wirklich lieb). Am Ende des zweiten Tages haben die Studenten schließlich noch

für uns gegrillt und auch wenn das Wetter nicht unbedingt blendend mit

uns mitgespielt hat, so konnten wir den Tag und die Prüfungen dadurch

trotzdem gelassen und in guter Stimmung ausklingen lassen :).


Mündliche Prüfung:

Man wurde alphabetisch und während der schriftlichen Klausur aufgerufen, sodass einige Bewerber - mich eingeschlossen - auch erst am zweiten Tag aufgerufen wurden. An sich war die Prüfung vielmehr ein lockeres und freundliches Gespräch als eine tatsächliche, knallharte Wissens-Prüfung - es wurden weder typografische Grundlagen noch sonst irgendwelche spezifische Fragen gestellt. Das Einzige, was man wirklich wissen sollte und anscheinend ein No-Go war, wenn man es nicht wusste, waren ein paar inspirierende Designer (und selbst das wussten viele nicht, obwohl sie ja angeblich genau in deren Fußstapfen treten wollten).

Insgesamt wollten die Professoren einfach wirklich die Person hinter der Bewerbungsmappe kennenlernen, sodass sie viele Fragen nach den Lebenslauf stellten (Was ist das für ein Hobby "xy"? Liest du gerne? Hast du irgendeine Buch-Empfehlung für mich? Wer sind deine Lieblingsdesigner?).

Und die Frage aller Fragen durfte natürlich auch nicht fehlen: "Warum willst du Kommunikationsdesign studieren?" Und darüber sollte man sich im Voraus wirklich klar sein bzw. werden! Mir haben dabei folgende Fragen an mich selbst geholfen: "Wieso willst du es überhaupt studieren? Wo liegen deine expliziten Stärken und Schwächen? Was hat dich dazu gebracht? Wie war dein bisheriger Lebenslauf bzw. was hast du erlebt und gesehen, dass du diese Richtung einschlagen willst? Was oder wer inspiriert dich in deinem Leben? Was ist dir wichtig? Was bedeutet Design eigentlich? Weißt du, was dich eigentlich im Studium erwartet (ggf. recherchieren!)? etc"..

Aber ganz wichtig: auch wenn es schwierig ist und banal klingt, aber ihr müsst versuchen ruhig zu bleiben! Selbst wenn es nicht klappen sollte, seid ihr auf jeden Fall eine interessante Erfahrung reicher und die Welt geht davon auch nicht unter. Merkt euch: ihr könnt euer ganzes, restliches Leben noch arbeiten, also kämpft für eure Träume, aber setzt euch auch nicht zu stark selbst unter Druck! Was sind schon ein paar gescheiterte Versuche oder scheinbar "leere" Jahre nach dem Abi, wenn ihr dafür studieren und später arbeiten könnt, was euch erfüllt und glücklich macht? Positiv denken! ;)

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