Mappe für Bildende Kunst

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fluxus11
Beiträge: 8
Mappe für Bildende Kunst

Hallo,

ich, 32 Jahre, männlich, habe mich bereits mehrmals an diversen Kunsthochschulen beworben, wurde aber immer abgelehnt. Hier eine Auswahl meiner Arbeiten (Größe: alle ca. 20*30cm, Materialien: Bleistift, Tusche, Aquarell)

https://www.dropbox.com/sh/pjvn6j7hrt8ad3b/AAAyUYXZBRPFxTazrKLw_MA6a?dl=0

Was sagt ihr zu den Bildern? Gibt es welche, die euch besonders gut oder gar nicht gefallen?

 

Ich freue mich über jede Kritik!

parkgalerie
Beiträge: 928
Es geht aber nicht um's Gefallen. Deine Arbeiten machen nicht den Eindruck von jemandem, der am studieren ist, bei dem gerade ein künstlerischer Entwicklungsprozess stattfindet. Zum Gefallen: Wenn die 200 x 300 cm groß wären, könnte ich mir vorstellen, das mir da welche gefallen würden. So finde ich es etwas läppisch. Aber wie gesagt, farum geht es nicht.

Kostenlose Mappenberatung am 3.3.17  in der parkgalerie berlin
http://www.parkgalerie-berlin.de/Atelierprogramm.htm#Mappenberatung

sixoldshoes
Beiträge: 184

Hi^^,

an der Kritik hat sich nicht viel geändert als das was ich ich schon im dem Thread zu dir sagte. Es ist zu viel Widerholung da drin, zu viel mit der gleichen Technik und Bildmotiven. Versuche mal nicht Kunstwerke zu produzieren, sondern mehr Kunst zu denken, man kann doch auch mal über Kunst herziehen, also bekannte Bilder anders darstellen außerdem ist Kunst doch nicht nur Malerei sondern auch Architektur und Skulptur. Ich würde da viel breiter arbeiten und auch mal radikaler und vielleicht auch mal sowas wie ein Andy Warhol. 

Der Begriff "Kunst" lädt doch dazu vieles infrage zu stellen, auch zu interpretieren, auf die Welt dadraussen zu reagieren und seine Meinung exorbitant zu verbreiten, aufzudrücken. 

Wie aber auch beim letzten mal, ich studiere keine Kunst, aber ich würde nicht nur in eine Richtung arbeiten sondern alles versuchen zu schöpfen, was Kunst einem so anbietet.

fluxus11
Beiträge: 8

Es geht aber nicht um's Gefallen.

Stimmt, das habe ich blöd formuliert. Es war schon spät...

Deine Arbeiten machen nicht den Eindruck von jemandem, der am studieren ist, bei dem gerade ein künstlerischer Entwicklungsprozess stattfindet.

Genau das dachte ich in den letzten zwei Jahren zu verfolgen, wenn auch im Selbststudium. Dann habe ich mein Ziel völlig verfehlt.

Es ist zu viel Widerholung da drin, zu viel mit der gleichen Technik und Bildmotiven.

Ich habe jetzt aber auch viel mit Farbe gearbeitet, da sollte sich schon etwas verändert haben.

Versuche mal nicht Kunstwerke zu produzieren, sondern mehr Kunst zu denken,

Du meinst das ich unbedingt Resultate sehen will und dadurch zu wenig neuen Ergebnissen gelange. Stimme ich zu!

Der Begriff "Kunst" lädt doch dazu vieles infrage zu stellen, auch zu interpretieren, auf die Welt dadraussen zu reagieren

Ja genau, aber ich beschäftige mich auch mit anderen Künstlern und versuche etwas Neues zu machen, in eine neue Ebene vorzudringen, etwas Anderes zu zeigen, wie es so noch nicht gesehen wurde. Die Frage ist nur, ob ich auf dem richtigen Weg bin.

und seine Meinung exorbitant zu verbreiten, aufzudrücken.

Das funktioniert in der Malerei nicht, das ist das falsche Medium um Meinungen aufzudrücken.

sixoldshoes
Beiträge: 184

Ich habe jetzt aber auch viel mit Farbe gearbeitet, da sollte sich schon etwas verändert haben.

Mag sein, betrachtet man  aber die Mappe ausgebreitet auf dem Tisch sieht man nur Masse statt Werke die für sich herausstechen. Die Arbeiten sollten Inhaltlich und im Kontext verschieden sein, denn man hat als Prüfer nicht die Zeit Einzigartigkeiten zu sehen, bzw. im detail zu betrachten wo sich die Bilder unterschieden, schlimmer noch man wird diese als einzige Arbeit wahrnehmen zwar als eine Serie aber als eine Arbeit. Du kannst noch so viel mit der Farbe varrieren du änderst aber nicht wie die Bilder auf einem wirken.

Du meinst das ich unbedingt Resultate sehen will und dadurch zu wenig neuen Ergebnissen gelange. Stimme ich zu!

Ich meine das du festgefahren bist und du nicht den Kunstbegriff als etwas weitreichendes betrachtest, sondern immer nur mit den selben Medien arbeitest. 

 

Ja genau, aber ich beschäftige mich auch mit anderen Künstlern und versuche etwas Neues zu machen, in eine neue Ebene vorzudringen, etwas Anderes zu zeigen, wie es so noch nicht gesehen wurde. Die Frage ist nur, ob ich auf dem richtigen Weg bin.

Und das ist dein Problem. Du denkst nicht wie jemand der Kunst studieren will, du denkst wie jemand der Kunst studiert hat und nun sein Weg, Stil etc. sucht und das brauchen Hochschulen nicht. Hochschulen wollen Auseinandersetzung sehen, neue Ideen, Entwicklungsprozesse und Experimente, das man viel ausprobiert, sich vielleicht an einem spannenden Thema aufhängt und nicht Werke, wo man einen tieferen Sinn erst suchen soll.

 

 

 

 

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